Gault&Millau - Hotel des Jahres 2017
jetzt Urlaub planen
*Bestpreisgarantie
*kostenlose Stornierung
de | en | it

Brixen

Die Stadtgemeinde Brixen liegt im wahrsten Sinne des Wortes im Herzen von Südtirol und ist eingebettet in eine weite Talmulde. Sie umfasst neben der Stadt auch die umliegenden Dörfer am Pfeffersberg und St. Ändrä am Hang der Plose sowie die Orte Albeins, Elvas, Milland, Afers und Sarns.
Umgeben ist die Gemeinde von Weinreben und Obstgärten, die dank des milden Klimas des mittleren Eisacktales prächtig gedeihen. Brixen fasziniert doppelt – die historische Bischofsstadt hat ein reiches kulturelles Angebot aufzuweisen, die umliegenden Dörfer - und erst recht der Hausberg Plose - bieten hingegen ein herrliches Refugium, um sich dem Stadtleben auch einmal zu entziehen und in die Natur einzutauchen.
Eine Törggelewanderung an den Sonnenhängen des Pfeffersberges mit anschließender Einkehr in einer Buschenschank, ein Drink bei den Sommeremotionen in der Brixner Altstadt, ein Shoppingnachmittag, eine Winterwanderung auf der Plose oder ein Besuch am Christkindlmarkt - die Bischofsstadt und die Dörfer in der Umgebung haben in jeder Jahreszeit und für jeden Geschmack das richtige Angebot auf Lager.
Im Brixner Talkessel wurden verschiedene prähistorische Siedlungen nachgewiesen. Wahrscheinlich ist Brixen schon 827 n. Chr. in einer Urkunde unter dem Namen Pressena genannt. Erstmals urkundlich sicher erwähnt wurde Brixen 901 als Meierhof Prihsna in einer Schenkungsurkunde des Karolingers Ludwig IV. an Bischof Zacharias von Säben. Jahrhundertelang war Brixen ein weit über die Tiroler Landesgrenzen hinaus einflussreicher Sitz von Fürstbischöfen, die von 1027 bis 1803 deutsche Reichsfürsten waren. 1080 fand in Brixen ein Konzil statt, das Wibert von Ravenna als Clemens III. gegen Gregor VII. zum Papst wählte. Kirchengeschichtlich bedeutsam wurden außerdem Bischof Poppo, der 1048 zum Papst gewählt wurde (Damasus II.), Nikolaus von Kues (1450–1464), genannt Cusanus, und Georg Golser (1464–1488). Heute teilt sich Brixen den Bischofssitz mit der Landeshauptstadt Bozen (Diözese Bozen-Brixen).

1174, 1234 und 1445 wurde die Stadt Brixen durch Feuersbrünste verheert. Am 19. Februar 1519 wurde sie von den Franzosen unter Gaston de Foix im Sturm erobert. 1525 litt sie auch im Bauernkrieg. 1802 fiel Brixen an Österreich, 1805 an Bayern, 1814 wieder an Österreich und 1919 mit Südtirol an Italien.

Stadtviertel
Altstadt

In der historischen Altstadt befinden sich der Brixner Dom mit dem angrenzenden Domkreuzgang, der Frauenkirche und der Johanneskapelle, die Hofburg (der ehemaligen Fürstbischöfe), das Priesterseminar, die beiden Laubengassen, das Mutterhaus der Brixner Tertiarschwestern, das Klarissenkloster, das Kapuzinerkloster, die Pfarrkirche St. Michael sowie die evangelische Kirche St. Gotthard und St. Erhard.

Stufels
Stufels ist der ursprüngliche Kern von Brixen. Hier haben sich schon vor Jahrtausenden die ersten Menschen niedergelassen. Bei Ausgrabungen wurden immer wieder steinzeitliche Gefäße und Werkzeuge gefunden. Die meisten Häuser in Stufels sind aufgrund ihres Alters und ihrer architektonischen Eigenheiten – ebenso wie die mittelalterliche Altstadt – denkmalgeschützt.

Burgfrieden
Der Stadtteil Burgfrieden erstreckt sich über die gesamte westliche Hangseite der Stadt. Der Ausdruck Burgfrieden oder Burgfriede bezeichnete im Mittelalter den bischöflichen Hoheitsbereich außerhalb der Stadtmauern, in dem Fehden, also Feindeshandlungen von Privatpersonen untereinander, unter Androhung der Acht verboten waren. Im 13. Jhdt. versuchten die Voitsberger, Ministerialien am Hof des Fürstbischofs, Teile des Burgfriedens ihrer Gerichtsbarkeit zu unterstellen. So erbauten sie auf dem sogenannten Burgerhügel die Pfefferburg, um dort Gericht zu halten. Erst Fürstbischof Bruno von Kirchberg konnte sich in jahrelangen Fehden gegen die Voitsberger durchsetzen, die Stammburg in Vahrn und die Pfefferburg wurden 1270 geschleift und der eigene Gerichtsbezirk Pfeffersberg/Salern geschaffen.
Der Stadtteil blieb bis in das 19. Jh. hinein landwirtschaftlich geprägt. Viele Bürger unterhielten dort Güter, um sich mit Lebensmitteln und Wein zu versorgen. Im 16. Jh. wurden viele dieser Anwesen zu Villen zur Sommerfrische ausgebaut (Göcklgut - Villa Ostheimer, Villa Burgfrieden, Villa Damiani). In den 1960er Jahren wurden am Hang des Oberraggengerhofes, nach den Plänen des Brixner Architekten Othmar Barth, das Südtiroler Kinderdorf errichtet.

In der Hofburg, dem früheren Sitz des Bischofs des Bistums Brixen, ist das Diözesanmuseum mit einer Krippenausstellung untergebracht. Außerdem ist in Brixen das Pharmaziemuseum Brixen angesiedelt.
In Brixens Altstadt befindet sich an der Kreuzung zwischen Säbenertorgasse, den Kleinen Lauben und den Großen Lauben an der Fassade des Gasthauses Schwarzer Adler der „dreikopfete Mann“ (auch „Wilder Mann“); seine drei Köpfe sind den jeweiligen Gassen entgegen gedreht. Der Sage nach spuckt dieser am Karfreitag, wenn es zwölf Uhr läutet, mit allen drei Köpfen Geldstücke aus.


Veranstaltungen unter dem Jahr:


 MONAT VERANSTALTUNGEN
 Februar
  • Austellung „Books“
  • Austellung „bahnlandschaften“
 März
  •  Geführter Skitourentag