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St. Oswaldkirche

Kunst im sakralen Raum ist ein besonders sensibles Thema. Altargestaltung in der Pfarrkirche von Mauls, geschaffen vom Brixner Künstler Markus Gasser.
Betreut hat das Projekt der bekannten Kunsthistoriker und Diözesan-Denkmalpfleger Prof. Dr. Karl Gruber. Unentwegt bemüht er sich, auch zeitgenössische Kunst in unsere Kirchen zu bringen und beweist dabei Gespür für die Symbise zwischen Altem und Neuem. Markus Gasser wählte für seinen Altar einen ganz besonderen Stein, nämlich den grünen Pfunderer Serpentin.
Der grüne Serpentin kommt geologisch in der Nähe von Mauls vor und fügt sich wunderbar auch in die grünen Marmorimitationen des barocken Hochaltars ein. Die gesamte Raumgestaltung nahm Architekt Siegfried Delueg vor.
Er kürzte die Stufen der Seitenaltäre und fügte sie zu einem Ganzen zusammen. Der Ambo wurde in die Stufe eingesetzt, wo er buchstäblich herauswächst, der Altarraum wurde mit weißem Marmor neu verlegt.
Mit seinen schlichten Formen entfaltet das glatt geschliffene und elegante Kunstwerk eine besondere Ausstrahlung. Es folgt den Formen und dem Rhythmus der Natur und kann in seiner Schwere vielleicht auch als Symbol der Veranlterung ein einem festen Glauben gelesen werden.