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Stadtmuseum Klausen

Das Stadtmuseum im kleinen Städtchen Klausen kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Bereits 1914 wurde in Klausen ein Heimatmuseum gegründet, dessen Kunstschätze in der Zeit des Faschismus dem Stadtmuseum Bozen übergeben werden mussten. Dort sollte ein Südtirol-Museum (”Museo dell’Alto Adige”) entstehen. 1978 konnten die Exponate endlich wieder nach Klausen zurückgeführt, und 1992 nach längerer Restaurierungsphase im ehemaligen Kapuzinerkloster ausgestellt werden. Wiedereröffnet wurde das Museum als “Stadtmuseum Klausen”.

Ausgestellt werden die Kunstwerke in zwei großen Räumen im Erdgeschoss: Im ersten Raum sind sakrale Kunstwerke des 15. bis 19. Jahrhunderts aus Klausen und Umgebung zu sehen. Im zweiten Raum, der ehemaligen Sakristei, sind Werke der Klausner Künstlerkolonie aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gesammelt. Klausen war nämlich einst beliebtes Ziel für Künstler auf der Suche nach romantischer Inspiration. Dazu gehörten Persönlichkeiten wie Defregger, Egger-Lienz und Köster ebenso wie einheimische Künstler wie Piffrader oder Rabensteiner. Schließlich, im 1. Stockwerk, wartet das Highlight des Museums auf die Besucher: der Loretoschatz aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Diese Sammlung aus spanischem und italienischem Kunsthandwerk stiftete die spanische Königin Maria Anna um 1700 auf die Bitte von Pater Gabriel Pontifeser, ihrem persönlichen Beichtvater. Somit könnte man sagen, dass bereits damals der Grundstein für das Museum gelegt wurde. Ein Museumsbesuch beinhaltet auch wechselnde Ausstellungen im Erdgeschoss sowie einen Rundgang in der barocken Kapuzinerkirche. Die Kirche, erreichbar über den Kreuzgang aus dem 17. Jahrhundert, ist dem Hl. Felix von Cantalice geweiht.

Öffnungszeiten:
von Ende März bis Anfang November jeweils Dienstag - Samstag von 09.30 - 12.00 und von 15.30 - 18.00 Uhr, Sonntag, Montag und Feiertage geschlossen

Eintritt:
Erwachsene Normalpreis: Euro 4,00, Schüler gratis