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Schloss Wolfthurn

Schloss Wolfsthurn bietet unterhaltsam aufbereitete kulturhistorische Informationen über Wild und die Jagd, über jagdliche Volkskunst und über die Fischerei. Kinder erfahren in einem eigenen Bereich auf spielerische Weise Spannendes über Tierstimmen und -spuren, über Hirschgeweihe und Bärenhöhlen.
Im oberen Stockwerk des Schlosses sind die Prunksäle mit der original barocken Innenausstattung zu besichtigen. Von Mareit aus führt der Wanderweg „Wald und Wasser“ zum Schloss. Der 1 km lange Themenweg mit Damwildgehege ist für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet.

Auf einem Hügel oberhalb von Mareit bei Sterzing thront Schloss Wolfsthurn, von dem der Tiroler Historiker Johann N. Tinkhauser im 19. Jahrhundert behauptete, es sei das „schönste Schloss von Tirol“. Die barocke Anlage befindet sich seit ihrer Erbauung im Besitz der Familie Sternbach und beherbergt seit 1996 das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei. Das Museum zeigt die original eingerichteten Prunkräume und eine reiche kulturhistorische Sammlung zur Jagd- und Fischereigeschichte. Zum Schloss führt der abwechslungsreiche Themenweg „Wald und Wasser“.

Schloss Wolfsthurn beherbergt Ausstellungsräume auf drei Etagen.
Die Prunkräume im zweiten Stock sind original erhalten und geben Einblick in das adelige Leben des 18. und 19. Jahrhunderts.
Im ersten Stock wird das Thema Jagd und Fischerei aus kulturgeschichtlicher Sicht beleuchtet.
Im Untergeschoss gehen die kleinen Besucherinnen und Besucher auf Tuchfühlung mit der heimischen Tierwelt.
Der Wanderweg „Wald und Wasser“ beginnt bei der Pfarrkirche in Mareit und führt über rund einen Kilometer bis zum Schloss.

Schloss
Im 18. Jahrhundert erwarb Franz Andrä von Sternbach die Burg Wolfsthurn oberhalb von Mareit und ließ an ihrer Stelle zwischen 1727 und 1741 die Schlossanlage errichten, die bis heute in Familienbesitz ist.
Das Schloss, ein prächtiges Beispiel barocker Baukunst, zeigt anschaulich die damalige Begeisterung für Zahlenspielereien: Wolfsthurn hat angeblich 365 Fenster, 52 Türen, 12 Kamine und vier Portale – Anspielungen auf das Jahr mit Kalendertagen, Wochen, Monaten und Jahreszeiten.

Prunkräume
Der Ausstellungsbereich im zweiten Stock vermittelt einen Eindruck vom adeligen Leben im 18. und 19. Jahrhundert. Die Prunkräume sind reich mit originaler Einrichtung ausgestattet. Kunstvoller Stuck in Pastellfarben an der Decke, Möbel aus verschiedenen Epochen, der Ballsaal mit seiner eindrucksvollen Höhe und dem Kronleuchter aus Kristall, die bemalten Rokokoöfen und die Familienporträts, die zwei Jagdzimmer mit den kunstvoll bemalten Stofftapeten und seit 2012 erstmals ein aufwändig restaurierter Wandteppich aus dem 17. Jahrhundert mit Jagd und Genreszenen entführen in ein Leben, das einer kleinen Oberschicht vorbehalten war.

Ausstellung Jagd und Fischerei
Jagd und Fischerei werden im Museum vor allem aus kulturhistorischer Sicht betrachtet.
Neben den heimischen Wildtieren, die in Dioramen ausgestellt sind, nimmt die Volkskunst einen breiten Raum ein: Gebrauchsgegenstände für die Jagd wie Pulverhörner, Jagdtaschen oder Jägerbestecke sind ebenso mit Jagd- und Wildmotiven geschmückt wie Objekte der Volkskunst, z. B. Schnupftabakdosen, Spanschachteln, Pfeifen oder Trinkgläser.
Die Geschichte der Fischerei in Südtirol, Dioramen mit Fischen, die in Südtirols Gewässern vorkommen, und die Sammlung „Rudolf Reichel“ zur Fliegenfischerei runden die Ausstellung ab.


Öffnungszeiten:
geöffnet vom 1. April bis 15. November

Dienstag bis Samstag: von 10.00 bis 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: von 13.00 bis 17.00 Uhr
Montag Ruhetag, am 1. November geschlossen

Letzter Einlass jeweils eine halbe Stunde vor Schließung