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Multscher - und Stadtmuseum

Im Süden der Stadt Sterzing, neben der Pfarrkirche “Unsere liebe Frau im Moos”, steht ein Gebäudekomplex, der ab dem 13. Jahrhundert ein Hospiz des Deutschen Ritterordens war. Im 19. Jahrhundert übernahm die Gemeinde Sterzing den geschichtsträchtigen Komplex und brachte hier bis 1977 das städtische Spital unter. Seit 1986 sind im östlichen Teil dieses “Deutschhauses” das Multscher Museum, und seit 1994 das Stadtmuseum von Sterzing untergebracht und erzählen viel Interessantes über die ehemalige Fuggerstadt.

Das Multscher Museum ist dem Meister Hans Multscher aus Ulm gewidmet, hier können die noch erhaltenen Teile des bekannten spätgotischen Multscher-Altars bewundert werden. Der Altar entstand zwischen 1456 und 1459, ein wahres Meisterwerk seiner Epoche, das auch nachhaltigen Einfluss auf die Kunstentwicklung im süddeutschen Raum hatte! Die vier berühmten Altartafeln zeigen Szenen aus dem Leben Mariens sowie von der Passion Christi.

Das Stadtmuseum Sterzing ist in den barocken Räumen des Osttraktes zu finden. Dieser Bereich entstand unter Komtur Freiherr von Recordin in den Jahren 1752 – 1754. Das Stadtmuseum erzählt anhand von historischen Landkarten, Stadtansichten und Urkunden die Geschichte von Sterzing, seinen Bruderschaften und Zünften sowie des lokalen Kunsthandwerkes. Zudem zeigen Wandgemälde die Geschichte der Stadt und des Deutschen Ordens. Im Rahmen des Museumsrundganges kann auch die im 18. Jahrhundert errichtete St. Elisabeth Kirche besichtigt werden: Das Hochaltarbild und die Deckengemälde stammen von Matthäus Günther aus Augsburg, während Anton Gigl aus Innsbruck die feine Stuckdekoration an den Wänden und am Gewölbe schuf.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober von Dienstag - Samstag von 10.00 - 13.00 und 13.30 - 17.00 Uhr, Sonntag, Montag und an Feiertagen geschlossen

Eintritt:
Erwachsene Normalpreis: ab Euro 2,50, Kinder bis 6 Jahre frei