Burgen & Schlösser
von großartiger Vergangenheit bis zur lebendigen Gegenwart
Unwahrscheinlich reiche Schätze gibt es hier zu entdecken, seinen es frhromantische Fresken, gotische Kapellen, phantastische Barokkirchen oder schlichte kleine Bergkirchen, schmucke Bürgerhäuser vergangener Zeiten oder Zeugen aus den Anfängen des technischen Zeitalters. Bedeutende Museen bieten interessante Sammlungen und Einblicke. Nehmen Sie sich Zeit, zwischendurch oder an einem der wenigen Tage mit wolkenbedecktem Himmel, die Kunstschätze im Norden Südtirols aufzusuchen und in Ruhe anzuschauen.

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Schloss Wolfsthurn - Jagd- und Fischereimuseum
Schloss Wolfsthurn bietet unterhaltsam aufbereitete kulturhistorische Informationen über Wild und die Jagd, über jagdliche Volkskunst und über die Fischerei. Kinder erfahren in einem eigenen Bereich auf spielerische Weise Spannendes über Tierstimmen und -spuren, über Hirschgeweihe und Bärenhöhlen.
Im oberen Stockwerk des Schlosses sind die Prunksäle mit der original barocken Innenausstattung zu besichtigen. Von Mareit aus führt der Wanderweg „Wald und Wasser“ zum Schloss. Der 1 km lange Themenweg mit Damwildgehege ist für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet.
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Öffnungszeiten:
1. April bis 15. November, Dienstag - Samstag von 9.30 Uhr - 17.30 Uhr.
Sonn- und Feiertage von 13.00 Uhr – 17.00 Uhr. Montag und am 1. November geschlossen.
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Burg Reifenstein
Auf dem südwestlich von Sterzing aufragenden Felsenhügel befi ndet sich die Burg Reifenstein. Während das Südende der Burg durch eine einfache Ringmauer begrenzt ist, befindet sich nördlich eine komplex errichtete Vorburg mit Spitzbogentor, Fallgitter (erneuert), Wehrgängen, Schießscharten und -fenstern. Über den tiefen Graben zwischen der Vor- und der Hauptburg führt heute noch eine historische Brücke. Nahe der Burg befi ndet sich das 1330 erstmals urkundlich erwähnte, nicht zu besichtigende Kirchlein St. Zeno, bei welchem bajuwarische Baumsärge (4. – 8. Jh. n. Chr.) gefunden wurden. |
Öffnungszeiten:
vom 1. April bis zum 31. Oktober an allen Tagen (außer Samstag). Die Burg kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Führungen vom 1. April bis 30. April für Gruppen nach Vereinbarung
ab 1. Mai 10:30, 14:00, 15:00 (zusätzlich um 16:00 vom 15. Juli bis 15. September)
Eintrittspreis: Erwachsene 6,00 € / Kinder von 6-14 J.: 4,00 € / Gruppenpreis ab 20 Pers.: 5,50 €
Für Gruppenbuchungen und sonstige Anfragen Tel: 339-2643752
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Schloss Sprechenstein
Das Schloss Sprechenstein (ital.: Castello Pietra) liegt auf 1073 m Höhe in der Gemeinde Freienfeld im Südosten des Sterzinger Talkessels in Südtirol. Die Gesamtanlage ist in zwei miteinander verbundene Baugruppen gegliedert. Sie liegt genau gegenüber von Burg Reifenstein.
Das Schloss befindet sich in einem guten Zustand und ist bewohnt.
Kennzeichnend für Sprechenstein ist sein Rundturm. Umgeben von hohen Burgmauern befindet sich im Schloss die 1511 vollendete Erasmuskapelle (dem heiligen Erasmus geweiht). Die Schlosskapelle ist in einem frühgotischen Stil gehalten.
Ebenso befinden sich im Schloss Fürstenzimmer für Fürsten auf Durchreise, die auch heute noch gut erhaltene alte Möbel im Renaissance-Stil enthalten.
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Öffnungszeiten:
Derzeit ist die Burg für Besucher nicht zugänglich
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Schloss Rodenegg
Langgestreckte Burg auf einem Felskamm, der in die Rienzschlucht ragt. Im Jahre 1140 von den Herren von Rodank erbaut und im 16. Jahrhundert von den Wolkensteinern zu einer der mächtigsten Burgen des Landes ausgebaut. Über eine Zugbrücke gelangt man in den Innenhof und von dort aus wird man in die Burgkapelle und den Palas geführt, wo der wichtigste profane Freskenzyklus (1210/1220) im deutschsprachigen Raum ist, dem das Versepos Iwein (Hartmann von Aue) zugrunde liegt, dargestellt ist. Es ist nur ein Teil der Burg zu besichtigen, da der Rest noch von den Herren von Wolkenstein-Rodeneck bewohnt ist, die seit 1491 im Besitz der Burg sind.
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Öffnungszeiten:
Tel. 0472/454056
Offungszeiten: 01. Mai bis 15. Oktomer 11.00 und 15.00 Uhr, auch um 16.00 Uhr
Samstags geschlossen
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Trostburg
Jeder kennt die Trostburg oberhalb der Ortschaft Waidbruck. Doch wer kennt sie auch von innen? Für Europas Burgenfreunde ist ihre Besichtigung seit eh und je ein "absolutes Muss", doch Reisende von Nord nach Süd oder von Süd nach Nord fahren nicht selten an ihr vorüber. Zu Unrecht, wie wir meinen, denn der Blick zur Burg ist zwar allemal bezaubernd, doch bleibt der Kern des Schatzes dabei unentdeckt.
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Öffnungszeiten:
Tel. 0471/654401
Besichtigung mit Führung: von Ostern bis Ende Oktober
Beginn der Führungen um 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr (im Juli und August zusätzliche Führungen um 10.00 und 16.00 Uhr)
Montags geschlossen
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Schloss Veldthurns
Schloss Veldthurns, ein Prachtstück aus der Hochrenaissance, war der Sommersitz der Bischöfe von Brixen. Es wurde zwischen 1578 und 1587 von den Bischöfen von Spaur erbaut. Dabei wurden die Reste einer älteren Burg der 1329 augestorbenen Herren von Velturns als Baumaterial wiederverwendet. Es ist ein einfacher Bau und bis auf eine Ringmauer mit Schwalbenschwanzzinnen, die den Palas mit dem "Schreiberhaus" verbindet und so einen Innenhof bildet, ohne Verteidigungsanlagen. Das Schloss ging von der Kirche zum Österreichischen Staat über und der letzte Privatbesitzer, Johann von Lichtenstein, schenkte es dann 1903 der Stadt Bozen. In den Siebziger Jahren erwarb die Autonome Provinz Bozen das Schloss, ließ es restaurieren …
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Öffnungszeiten:
Tel./Fax 0472/855525
Führungen: vom 1. März bis 30. November
Beginn der Führungen jeweils um 10.00, 11.00, 14.30 und 15.30 Uhr
Montags geschlossen
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Schloss Trauttmannsdorff
Wo heute Schloss Trauttmansdorff steht, befand sich um 1300 eine kleine Burg. Sie hieß Neuberg. Die dicken Mauern dieses mittelalterlichen Kerns sind an der Südwestseite noch zu sehen. 1543 kaufte Nikolaus von Trauttmansdorff, der aus einer steirischen Adelsfamilie stammte, die Neuburg. Sein Sohn Franz ließ die Burg großzügig erweitern. An ihn erinnern einige Wappen und Fresken im Schloss. Zwei Generationen später starb dieser Zweig der Trauttmansdorff aus und Neuberg zerfiel. 1846 kam Joseph von Trauttmansdorff, ein Verwandter der ehemaligen Besitzer in die junge Kurstadt Meran, kaufte das halb verfallene Gebäude, erweiterte es auf die heutige Größe und überzog es mit neugotischen Elementen. Schloss Trauttmansdorff, wie die Burg von nun an hieß, gilt als das früheste Beispiel für den neugotischen Burgenbau in Tirol. Der unverheiratete Graf starb 1867 und vererbte das Schloss an den Reichsritter Moritz von Leon, vermutlich sein unehelicher Sohn. Im Oktober 1870 wählte Kaiserin Elisabeth von Österreich das Schloss Trauttmansdorff für ihren Winteraufenthalt aus. Der Aufenthalt der Kaiserin war ein Höhepunkt in der wechselvollen Geschichte von Trauttmansdorff. Moritz von Leon, der Gastgeber der Kaiserin und Erbe des Grafen Trauttmansdorff, konnte den umfangreichen Besitz nicht halten. 1892 verkaufte er an den Baron Friedrich von Deuster, unter dem Trauttmansdorff eine neue Blütezeit erlebte, die der Erste Weltkrieg jäh beendete. …
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Öffnungszeiten:
Tel. +39 0473 270172 (Touriseum)
Fax +39 0473 277665 (Touriseum)
Öffnungszeiten 2004 - Touriseum und Gärten
15. März bis 15. November: 9.00 - 18.00 (letzter Einlass: 17.30 Uhr)
15. Mai bis 15. September: 9.00 - 21.00 (letzter Einlass: 20.30 Uhr)
Kein Ruhetag - Tiere nicht gestattet
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Sigmundskron Messner Mountain Museum
Ausgedehnte Burgruine auf einem Porphyrfelsen fünf Kilometer von Bozen. Eine ältere Befestigungsanlage wird um 945 mit dem Namen "formincaria" erwähnt und war wichtigster Stützpunkt der Herrschaft der Bischöfe von Trient und Etschtal, die sie über Kastellane verwalten ließen; aus ihnen gingen die Herren von Firmian hervor. 1473 kaufte Sigismund der Münzreiche die Burg von den Firmian (Wappenstein am Torturm) und baute sie zur damals modernsten, Pulverwaffen angepassten Festung (bis zu 5 m dicke Ringmauer) und nannte sie Sigmundskron, die Krone seiner vielen Schlösser. 1639-1805 im Besitz der Grafen von Wolkenstein-Trostburg. Der Bergsteiger Reinhold Messner hat hier sein neues Bergmuseum eingerichtet. …
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Öffnungszeiten:
Tel. 0473/220221, Fax 0473/221132
Besichtigungen mit und ohne Führung von Juni bis November
Öffnungszeiten: durchgehend von 10.00 bis 17.00 Uhr
Montags geschlossen
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Schloss Runkelstein
1237 erhielten Friedrich und Beral von Wanga vom Bischof von Trient die Erlaubnis auf dem steil aufragenden Porphyrfelsen am Eingang des Sarntals, "runchenstayn" genannt, eine Wehranlage zu errichten. 1277 in der Fehde zwischen Meinhard II. von Görz-Tirol und dem Bischof Heinrich von Trient belagert. Nach mehrfachem Besitzwechsel wurde es 1385 von einem einflussreichen und wohlhabenden Bürgergeschlecht, den Vintlern erworben, welche die mittlerweile verfallene Burg wieder aufbauten. Sie ließen auch eine Zisterne errichten, richteten Abortanlagen ein und ließen wunderbare Stuben errichten. Das Sommerhaus und der Palas in dem sich der umfassendste profane mittelalterliche Freskenzyklus Europas, der Alltagszenen aus dem höfischen Leben darstellt und der Runkelstein den treffenden Beinamen "Bilderburg" gibt.
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Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
Burgschenke - Tel. 0471/324073
Öffnungszeiten 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr (Montags Ruhetag)
Mitte Januar und Februar geschlossen
Tel. 800210003 (kostenlos, nur Italien), 0471/329808
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Brixen/Neustift
Diözesanmuseum Brixen
Museum im Weißen Turm
Pharmaziemuseum Brixen
Augustiner Chorherrenstift Neustift
Eisacktal
Heimatmuseum Feldthurns
Dorfmuseum Gufidaun
Stadtmuseum Klausen
Silberbergwerk Villanders
Mineralienmuseum Teis
Bozen
Archeologiemuseum mit Ötzi
Meran
Touriseum – Museum für Tourismus
Schloss Tirol
Frauenmuseum
Innsbruck
Die neue Hungerburgbahn von Zaha Hadid
Das Riesenrundgemälde