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Innsbruck

Innsbruck ist die Landeshauptstadt von Tirol in Österreich. Ihr Name leitet sich ab von der Brücke über den Inn. Die Stadt im Inntal liegt an der Alpen-Transit-Strecke Brenner nach Südtirol (Italien). Historisch berühmt ist das Goldene Dachl, das Wahrzeichen der Stadt.
Mit 126.851 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2015) ist Innsbruck die größte Stadt des Bundeslandes Tirol und nach Wien, Graz, Linz und Salzburg die fünftgrößte Stadt Österreichs. In ihrem Ballungsraum leben rund 289.000 Menschen. Zusätzlich haben etwa 30.000 Studierende und andere Personen hier einen Nebenwohnsitz; täglich werden rund 3.000 Nächtigungen von Städtetouristen gebucht.

Geschichte
Besiedlungsspuren auf dem Innsbrucker Stadtgebiet lassen sich bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen.[8] Vorrömische Ortsnamen und Urnengräberfelder in Wilten, Amras, Hötting und Mühlau sowie Funde aus der Latènezeit am Adolf-Pichler-Platz in der Innenstadt zeigen, dass das Innsbrucker Becken seit mehr als 3.000 Jahren durchgehend besiedelt ist.

Im Zug der Grenzsicherung im Norden und der Eroberung der Räter und Noriker legten die Römer unter Kaiser Augustus zum Schutz der Reichsstraße Verona – Brenner – Augsburg um 15 v. Chr. die Militärstation Veldidena (Wilten) an, die um 600 während der Völkerwanderung zerstört wurde. Nach dem Zerfall des römischen Reichs kam das Gebiet zunächst unter baierische Hoheit, bevor es ab 788 mit der Einverleibung des baierischen Herzogtums im fränkischen Reich Karls des Großen aufging. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gebiet um Innsbruck wieder ein Teil des neu gegründeten Herzogtums Bayern und befand sich in späterer Folge unter der Herrschaft der Grafen von Andechs.