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Heimatmuseum Feldthurns

Am Dorfrand des bezaubernden Örtchens Feldthurns im Eisacktal befindet sich die majestätische Schlossanlage Velthurns. Dieses alte Gemäuer kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Errichtet von Kardinal Christof Madrutz und Bischof Johannes Thomas Spaur im Stil der Renaissance zwischen 1577 und 1587, war Schloss Velthurns bis 1803 Sommersitz der Fürstbischöfe von Brixen. 1978 übernahm das Land Südtirol dieses Kulturdenkmal und ließ es vier Jahre lang restaurieren. Heute wird das Gebäude vom Südtiroler Denkmalamt verwaltet.

Früher war das Schloss für seinen Hirschgarten, den Fischteich und die riesige Voliere für Vögel bekannt, heute gilt das Schloss selbst als Sehenswürdigkeit. Besonders erwähnenswert sind die Katharinenkapelle im Erdgeschoss mit ihrem Altarbild von Hans Schmid und, im Obergeschoss, die Renaissance-Täfelungen, geschnitzten Portale, Öfen, Fresken, Secco-Malereien und Einlegearbeiten, wie z.B. die vergoldete Kassettendecke im Fürstenzimmer. Sie zählen zu den bedeutendsten Kunstschreinereien der Renaissance im süddeutschen Raum. Besichtigt werden kann auch eine archäologische Sammlung und eine Sammlung Südtiroler Kunstwerke aus dem 15. bis 20. Jahrhundert.

Im Schreiberhaus dieses Schlosses wartet eine interessante Sammlung bäuerlicher und handwerklicher Gebrauchsgegenstände für den Weinbau und die Holzverarbeitung auf die Besucher. Ergänzt wird das Museum durch den 2008 eröffneten “Archeoparc Feldthurns Tanzgasse”, einen im Dorf liegenden kupferzeitlichen Kultplatz. Seine Megalithanlage besteht aus Steinkreisen, Tumuli und ellipsenähnlichen Strukturen. Die Anlage ist frei zugänglich, zudem werden regelmäßig interessante archäologische Wanderungen angeboten.

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung

Eintritt:
frei